In dieser Arbeit untersucht Benjamin Li die kulturelle Bedeutung des chinesisch-indischen Restaurants in den Niederlanden. Er sammelt Fotos, Speisekarten, Zuckerbeutel, Keramik, Biergläser und andere Alltagsgegenstände, die zusammen eine vielschichtige Geschichte über Migration, Gemeinschaft und Anerkennung erzählen.
Das Werk reagiert auf die museale Tradition des Sammelns und Archivierens. Während die SVD-Missionare in China Alltagsgegenstände mit einem exotisierenden Blick sammelten, kehrt Li dies um: Sein Archiv ist liebevoll, persönlich und in seiner eigenen Gemeinschaft verwurzelt. Anstatt Objekte aus ihrem Kontext zu nehmen, bleibt die Billy Li Bar mit den Erinnerungen der chinesischen Gemeinschaft in den Niederlanden verbunden. So wirft das Werk die Frage auf: Spielt es eine Rolle, wer sammelt und in wessen Interesse archiviert wird?
Entdecken Sie dieses Werk selbst in unserem Museum, noch bis zum 1. März 2026 zu sehen.
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