Pavèl van Houten (1984, geboren in Bergen op Zoom) ist bildender Künstler und Pädagoge mit einem forschenden und konzeptuellen Ansatz. Er studierte an der Gerrit Rietveld Academie und am Sandberg Instituut und unterrichtet an verschiedenen Kunstakademien. In seiner Arbeit untersucht er, wie Gemeinschaften, Organisationen und Individuen ihre Umgebung kartografieren und wie sie darin Struktur und Hierarchie schaffen. Dabei bedient er sich Instrumenten, Methoden und Ritualen aus religiösen und wissenschaftlichen Traditionen. Das Numerische lässt sich seiner Meinung nach mühelos mit dem Mystischen verbinden; Zählen kann eine Form der Liebkosung sein. Seine Projekte, wie der „Waardeloze Winkel” (Wertloser Laden), „Data Tours” und „Bureau Kleine Reizen” (Büro für kleine Reisen), verbinden künstlerische Forschung mit Partizipation und Bildung. Van Houtens Kunst regt zum Nachdenken an und bietet einen spielerischen, kritischen Blick auf das Alltägliche. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Stedelijk Museum Amsterdam, im Valkhof Museum, im Bijbels Museum und im Museum W. ausgestellt.
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